Inwiefern kann eine Oberfläche EMV-gerecht ausgeführt werden? Und ist eine elektrostatische Entladung möglich?

Beide Fragen können prinzipiell positiv beantwortet werden, wobei natürlich immer eine Gesamtbetrachtung des Systems vonnöten ist:

Zur EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit):
Diese wird i.d.R. dadurch erreicht, dass Kontaktflächen „elektrisch leitfähig chromatiert“ sind. Hierdurch wird eine dauerhaft gute Schirmung gegen elektrische Felder erreicht, weil die Chromatierung ein klimabedingtes Anlaufen (Korrosion) der leitfähigen Schicht verhindert. Die Dämpfung kann durch den Einsatz von Kontaktfedern/EMV-Dichtungen noch verbessert werden. Bei lackierten bzw. pulverbeschichteten Oberflächen unterscheiden wir, ob die  Rückseite „unlackiert“ ist (Farbnebel/Umgriff zulässig) oder „lackfrei“ (kein Farbnebel/Umgriff zulässig). Um ein kostengünstiges Freihalten von Kontaktflächen zu ermöglichen, greifen wir auf unseren eigenen Werkzeug-/Vorrichtungsbau sowie die über 35-jährige Erfahrung mit Abdeckschablonen zurück.

Zur ESE (Elektrostatische Entladung):
Hier besteht die Abschirmschicht i.d.R. aus einer Lackschicht, welche mit hochohmig leitfähigen Pigmenten versetzt ist.

Nutzen Sie unsere Erfahrung!

Die Implementierung von EMV- und/oder ESE-Maßnahmen ist eine Option, welche auf Kundenwunsch durchgeführt wird. Wir empfehlen, im Zweifelsfall Prototypen mit und ohne EMV-/ESE-Maßnahmen fertigen zu lassen, um bei der CE-Abnahme des Gesamtgeräts die Tauglichkeit bzw. Notwendigkeit der Maßnahmen für den Serieneinsatz beurteilen zu können. Ergänzend können wir Ihnen auf Anforderung unsere Kundeninformation „KDI000010 CE-Kennzeichnung bei Folientastaturen“ zusenden.

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